Das Internet ist ein Medium, das in unserer Zeit in jeden modernen Haushalt gehört. Bezieht man eine Wohnung, so kümmert man sich wie selbstverständlich um einen Telefon-, Fernseh- und Internetanschluss. Hierbei können die Anwendungen, die man im Internet betreibt, sehr unterschiedlich sein. Manche Menschen nutzen das „World Wide Web“ zur Informationsbeschaffung, andere verbringen ihre Freizeit mit Online-Spielen und wieder andere Personen kommunizieren gerne in Chat-Räumen oder per E-Mail.

Für den Zugriff auf das Internet benötigt man einen Router. Von diesem aus kann man ein Kabel zu seinem PC anschließen, über welches die Daten transferiert werden. Nahezu alle neuen Router-Modelle sind Wlan-fähig, das heißt, sie können die Daten auch per Funk transferieren. Dies hat natürlich den großen Vorteil, dass die Kabel wegfallen und man nicht mehr an die Kabellänge gebunden ist. Durch die heutige Technik kann man sich problemlos im Garten aufhalten und auch in 20 oder mehr Metern Entfernung zum Router kann man ein Internet-Signal empfangen. Die maximale Reichweite ist hierbei von Modell zu Modell unterschiedlich.

Allerdings darf man nicht vergessen, dass die angegebenen Wlan-Reichweiten auf Verpackungen oder Gebrauchsanweisungen normalerweise den Idealfall angeben. Ist beispielsweise eine Wlan-Reichweite von 40 Metern angeführt, so wird diese lediglich unter optimalen Bedingungen erreicht. Dies bedeutet, dass der Funkweg vom Router zum empfangenden Computer nicht gestört werden darf. Störungen können auf der einen Seite elektrische Felder sein, wie sie von anderen elektrischen Geräten ausgehen. Auf der anderen Seite sind es aber auch Möbel und Wände. Gewisse Materialien weisen die Eigenschaft auf, dass sie Strahlungen und Funkwellen nur schwer durchlassen. Die Funkwellen werden ganz oder teilweise abgeschirmt. Als Ergebnis hat man am Rechner einen schlechten Empfang und die Internet-Verbindung ist entweder sehr langsam oder vielleicht unterbrochen.

Für eine maximale Wlan-Reichweite ist es also ratsam, den Router an einem geeigneten Platz aufzubewahren. Ein abgeschlossener Schrank ist beispielsweise schlechter geeignet, als ein in alle Richtungen offener Stellplatz. Bild : © Grey59  / pixelio.de